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Praxisabgabe 1/2013

Liebe Patienten,
für Ihr Vertrauen möchte ich mich sehr bedanken.

Ihr Dr. M. Haumer

Früherkennung - Krebserkrankungen

Bei der Krebsfrüherkennung für Männer (ab dem 45. Lebensjahr) kommt es immer wieder zu Missverständnissen, welche Leistung Sie hierbei zuzahlungsfrei erhalten. Darüber möchte ich Sie kurz aufklären:

Die Maßnahmen zur Früherkennung von Krebserkrankungen der männlichen Geschlechtsorgane, Dickdarm, Prostata und Haut umfassen nach den Krebsfrüherkennungsrichtlinien zuzahlungsfrei folgende Leistungen:

  • Klinische Untersuchung – gezielte Anamnese (Erhebung der Krankheitsgeschichte)
  • Untersuchung Inspektion und Palpation der äusseren Genitales
  • Abtasten der Prostata vom After aus
  • Palpation regionärer Lymphknoten
  • Befundmitteilung mit anschließender diesbezüglicher Beratung
  • Zusätzlich ab dem 50. Lebensjahr: Stuhlprobe ( 3 Proben auf Blut im Stuhl)
  • Zusätzlich ab dem 55. Lebensjahr alle 10 Jahre Koloskopie

Empfohlene erweiterte Früherkennung

Nach Meinung der Urologen und ihres Berufsverbandes reichen oben genannte vor 40 Jahren verfasste Maßnahmen nicht aus um eine Krebserkrankung der Urologie rechtzeitig (d.h. im heilbaren Zustand) erkennen zu können. Kleine heilbare Prostatatumoren können mit der Tastuntersuchung nicht sicher erfasst werden (laut Robert-Koch-Institut sind die durch Tastuntersuchung gefundenen Prostatacarcinome bis zu 50% nicht mehr heilbar.)

Wegen der steigender Tumorrate im Harntrakt hält der Berufsverband ebenso eine genaue Urinuntersuchung, die aus der Leistungslegende für die Krebsfrüherkennung entfernt wurde, für dringend angeraten.

Aus diesem Grund wird jedem Mann eine dem Alter entsprechende umfassende Früherkennungsuntersuchung und Beratung angeboten. Im Rahmen einer solchen echten Früherkennungsuntersuchung können entsprechende Maßnahmen in meiner Praxis auf Ihren Wunsch hin gern durchgeführt werden. Als wissenschaftlicher Standard wird heutzutage als sinnvoll angesehen:

  1. Ultraschalluntersuchung von Nieren und Blase sowie Prostata mit Spezialsonde (transrektal, evtl. zusätzlich Farbduplex).
  2. Bestimmung des Prostataspezifischen Antigens (PSA) als Organmarker der Prostata.
  3. Urinuntersuchung zum Nachweis von Blut, Eiweiß, Bakterien und ggf. Tumorzellen.

Darüber hinaus erfolgt auch Beratung zur Prostatakrebsprophylaxe und bei Testosteronmangelsyndrom.


Download zum Thema Früherkennung von Krebskrankheiten

Hier finden Sie weitere Informationen zum Thema.

Testosteron Fragebogen

AMS Testosteron Fragebogen

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